Der zwölfjährige Ben ist neu im Wasserball-Sommercamp. Er möchte unbedingt dazugehören, doch der prahlerische und fiese Jake, der Anführer der etablierten Clique, macht es ihm schwer. Er manipuliert die anderen Jungs und hetzt gegen den tollpatschigen Einzelgänger Eli, der unter einem ausgeprägten, eitrigen Hautausschlag leidet. Er redet der Gruppe ein, Eli habe die „Pest“. Wer ihm zu nahe kommt, den wird es als Nächstes treffen. Auch Ben wird von Jakes unbarmherziger Bande oft gepiesackt und fürchtet sich immer mehr vor einer Ansteckung. Plötzlich lauert die Angst vor der vermeintlichen Seuche in jedem Pickel. Als die zwei Außenseiter dennoch zusammenrücken, beginnt Jakes Hetzkampagne, in eine immer brutalere Schikane auszuarten, die ihren blutigen Höhepunkt auf der Discoparty mit den Mädchen finden wird.
In Charlie Polingers Erstlingswerk THE PLAGUE wird das Grauen des Erwachsenwerdens und des Ausgeschlossenseins auf verstörende Weise greifbar – ein Zustand, den jeder nachempfinden kann, der in der Schule selbst einmal gemobbt wurde. Zeitlose Unterwasserszenen schaffen im Wechsel mit dem klaustrophobischen Gefühl der Umkleidekabine und der vorpreschenden Tonspur eine beklemmende Atmosphäre, die nicht zuletzt dank der fantastischen, sehr authentischen jungen Schauspieler tief unter die Haut geht.
12-year-old Ben is new in town and at the water polo summer camp. From the very start, his attempts to fit in are met with little success. Together with Eli, whose skin rash is mocked as a contagious plague, he soon becomes an outsider. In Charlie Polinger’s debut feature THE PLAGUE, the horrors of growing up and being an outsider are rendered with disturbing intensity — a feeling anyone who has ever been bullied at school can relate to. Timeless underwater sequences alternate with the claustrophobic atmosphere of the locker rooms and a propulsive soundtrack, creating an oppressive mood that gets under your skin. The fantastic, remarkably authentic young cast gives a truly outstanding performance.